Hochtouren Bericht 2019

Am frühen Freitagmorgen machten wir uns in Fahrgemeinschaften auf den Weg nach Österreich ins Pitztal. Nach einer reibungslosen Autofahrt haben wir alle gut gelaunt den Zustieg zum Taschachhaus angetreten. Hier hat unser 3-tägiger Grundkurs Hochtouren stattgefunden und für einige von uns gab es sogar am Montag noch eine Gipfelbesteigung, bei der wir das gelernte Wissen und die uns angeeigneten Techniken für Schnee und Eis gleich einmal so richtig anwenden konnten.

Ein tolles Übungsgelände wartete auf uns als wir den Taschachferner erreicht hatten. Hier durfte jeder erste „Gehversuche“ mit seinen Steigeisen machen, bevor wir uns Techniken wie das Gehen in einer Seilschaft aneigneten.
Danach haben wir bei unseren Kursleitern verschiedenes gelernt: Bei Wolfgang haben wir eine Eisuhr mit Eisschraube und Reepschnur gebaut, bei Bernd konnten wir lernen wie wir uns in steilem Gelände abseilen, bei Hans und Christoph haben wir einen Standplatz im Eis gebaut.

An diesem schönen Gletscherbruch durfte jede und jeder von uns einmal springen ;) Natürlich angeseilt und hintersichert! Die Aufgabe der restlichen Seilschaft war es dann, den Gestürzten aus der Gletscherspalte zu retten.
Für die anderen wartenden Teilnehmer wurde kurzerhand vom Bernd eine Eisklettermöglichkeit eingerichtet die auch ausnahmslos und freudig motiviert von uns in Anspruch genommen wurde.
Begehen des Gletscherbruchs am Taschachferner. Hier konnten wir alle unsere erlernten Techniken mit Steigeisen und Pickel anwenden. 

m Montag folgte unsere Anschlusstour auf die nördliche Sexegertenspitze (3348m).
Morgens um 5:00 Uhr führte uns die Hochtour bei erstem Sonnenlicht entlang des Gletscherbachs von der Hütte über den Sexegertenferner zu unserem Gipfel. Der Abstieg erfolgte durch zwischenzeitlich sehr weichem Schnee über den Urkundsattel zum Taschachferner und den Rimlsteig zurück zur Hütte.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Tourenführern Bernd, Christoph, Wolfgang und Hans für den interessanten Grundkurs Hochtouren, die tolle Betreuung und hervorragende Organisation. Bericht und Bilder: Katharina Possai, Iris Meier